Abandoned Berlin: Teufelsberg

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Abandoned Berlin: Teufelsberg via kiezcouture.de
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Machen wir uns nichts vor: Berlin ist flach. Da fällt der Teufelsberg im Grunewald mit seinen 120 m Höhe schon etwas auf. Vor allem, da ihn das bereits zur zweithöchsten Erhebung im Stadtgebiet macht. Und dann wären da noch diese seltsamen weißen Kuppeln auf der Spitze.

Der Teufelsberg ist übrigens keine natürliche Erhebung, sondern ein Trümmerberg, der kurz nach dem zweiten Weltkrieg aufgeschüttet wurde. Durch seine Höhe und Lage wurde er deshalb während des Kalten Kriegs für die US-Armee interessant und zur Abhörstation umfunktioniert. Das erklärt auch die großen Kuppeln, die verdeckten, in welche Richtung Empfänger gerichtet waren.

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Anreise

Ihr habt verschiedene Möglichkeiten, um zum Teufelsberg zu gelangen. Viele Wege führen nach Rom und so. Am einfachsten ist natürlich die Anreise mit dem Auto. Vor allem, da am Fuß des Bergs ein praktischer Parkplatz ist. Für alle, die sich nach etwas mehr Abenteuer und körperliche Ertüchtigung sehnen, empfiehlt sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ihr könnt entweder mit der S5 bis Heerstraße oder mit der S7 nach Grunewald fahren. Ich empfehle ersteres. Warum? Weil ich ein gebranntes Kind bin und mich von Grunewald kommend bereits zwei Mal komplett verlaufen habe…

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Auf dem Teufelsberg

Geschafft! Ihr seid endlich auf dem Teufelsberg. Der Gipfel ist erklommen. Und jetzt? Das Areal ist leider nicht komplett frei zugänglich, das heißt ihr habt die Möglichkeit an verschiedenen Führungen teilzunehmen, die sowohl auf Englisch als auch Deutsch angeboten werden. Bei der historischen Führung lernt ihr so noch etwas mehr über die Geschichte und Bedeutung der Abhörstation auf dem Teufelsberg. Wer auf die ganzen Infos verzichten möchte, kann an der stillen Führung teilnehmen. Dabei kann man sich etwas freier in den „sicheren“ Bereichen bewegen. Eine Übersicht über die angebotenen Führungen samt Preisen, Uhrzeiten usw. findet ihr hier.

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Übrigens: Neben dem Teufelsberg befindet sich der Drachenberg. Der ist zwar etwas niedriger, aber komplett frei zugänglich und die Aussicht ist auch ganz nett. Dort gab es mal eine Rodelbahn, die leider geschlossen wurde, aber viele Rodler sowie Drachen- und Gleitschirmflieger zieht es immer noch dort hin.

Ihr wollt noch mehr in und um Berlin erkunden? Dann ist vielleicht die IGA 2017 etwas für euch. Ihr steht eher auf Architektur? Kein Problem! Wir haben für euch fünf äußerst fotogene Orte in Berlin zusammengestellt: *klick*

Eva

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