DIY: Schwebenden Weihnachtsbaum basteln

DIY: Schwebenden Weihnachtsbaum basteln via kiezcouture.de
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Beim Weihnachtsbaum scheiden sich die Geister: Tanne, Fichte, Kiefer oder doch lieber Plastik? Immerhin liegen an Heiligabend die Geschenke unterm Baum und wollen standesgemäß präsentiert werden. Aber wer sagt, dass es dabei immer traditionell zugehen muss? Sogenannte alternative Weihnachtsbäume erfreuen sich seit ein paar Jahren immer größerer Beliebtheit und sie gibt es mittlerweile aus den unterschiedlichsten Materialien wie Treibholz, Washitape, Farbe, Tannenzapfen und mehr. Warum also nicht auch mal aus Baumschmuck, genauer gesagt Weihnachtsbaumkugeln, selbst? Eben! Wir zeigen euch, wie ihr einen schwebenden Weihnachtsbaum ganz einfach selbst basteln könnt.

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Das braucht ihr dafür

  • Rundes Kuchen- oder Grillrost (von uns genutzt: Ø = 30 cm)
  • Weihnachtskugeln in drei unterschiedlichen Größen (von uns genutzt: 37 Stück)
  • Nylonfaden
  • Schlüsselringe
  • Karabinerhaken
  • Gliederkette (von uns genutzt: 90 cm)
  • Zange
  • Schere
  • Lineal

So bastelt ihr euch einen schwebenden Weihnachtsbaum

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1. Als erstes ist die Baumspitze dran. Wir haben dafür die größte Kugel gewählt, aber alternativ eignet sich dafür natürlich auch eine anders farbige oder sternförmige Weihnachtsbaumkugel. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Entscheidet euch, wie hoch die Spitze sein soll bzw. wie nah sie am Rost dran sein soll und messt den entsprechenden Abstand ab.

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2. Den gemessenen Abstand nehmt ihr mal zwei, fügt ca. 1,5 cm „Knotenraum“ hinzu und schneidet euren Nylonfaden zu. Fädelt den Faden durch die Kugelhalterung und knotet ihn anschließend an der mittleren Strebe des Rosts zu. Falls der Knoten nicht ganz hält (kommt bei Nylon vor), könnt ihr mit Sekundenkleber etwas nachhelfen.

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3. Für die nächste Reihe haben wir sechs der kleinsten Kugeln genutzt. Messt aus, welche Höhe und welcher Abstand von der Mitte des Rosts sinnvoll ist, damit sich die Kugeln trotz unterschiedlicher Höhe nicht doch leicht berühren. Dann die Nylonfäden sechsmal (oder mehr, falls die Reihe mehr Kugeln enthalten soll) in der ausgemessenen Länge mal zwei plus 1,5 cm „Knotenraum“ zuschneiden und wieder jeweils an Kugel und Rost befestigen.

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4. Für die weiteren Reihen geht ihr wie in Schritt 3 beschrieben vor und hängt jede neue Reihe etwas tiefer und ein Stück weiter von der Mitte entfernt als die vorhergehende, wodurch die typische Form einer Tanne entsteht.

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5. Die unterste Reihe verteilt und befestigt ihr am besten am Außenring des Rosts.

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6. Für die Aufhängung des schwebenden Weihnachtsbaumes teilt ihr die Gliederkette in drei Teile, die in der Länge jeweils des Durchmessers des Kuchenrosts entsprechen. In unserem Fall als 3 x 30 cm.

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7. Befestigt das eine Ende der Gliederketten mit Hilfe der Schlüsselringe am Kuchenrost und fasst das jeweils andere Ende auf einen Karabinerhaken, der wiederum z.B. an der Decke befestigt werden kann. Fertig ist der schwebende Weihnachtsbaum!

Übrigens: je größer das Rost, desto größer lässt sich der Baum gestalten. Wenn ihr ein Rost mit 1 m Durchmesser wählt, könnt ihr so zum Beispiel einen Weihnachtsbaum in „Normalgröße“ basteln. Da dadurch auch die Anzahl der Kugeln und das Gesamtgewicht steigen: achtet bitte darauf, dass der Haken, woran ihr den Baum befestigt, das entsprechende Gewicht tragen kann.

Ihr seid auf der Suche nach weiteren Ideen? Hier geht es zur DIY-Kategorie unseres Blogs und hier zu unserem Winter- und Weihnachts-DIY-Board auf Pinterest.

Unsere DIY-Anleitung ist bereits auf DaWanda veröffentlicht worden.

Eva

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