5 Berliner Orte: Kleine Architektur Tour

Ihr habt ein Herz für Architektur und seid zu Besuch in Berlin? Oder auch nicht zu Besuch, aber dennoch habt ihr Bock, einfach mal wieder durch die Stadt zu ziehen. Auch dann seid ihr hier richtig. Nachfolgend haben wir euch nämlich fünf Berliner Orte zusammengestellt, subjektive Lieblingsorte versteht sich, die sich architektonisch lohnen und immer für ein tolles Foto gut sind.

Die Berliner Philharmoniker machen den Anfang bzw. nicht das Orchester, sondern ihr Heimatort: Die Berliner Philharmonie und der daneben befindliche Kammermusiksaal. Der Doppel-Gebäudekomplex befindet sich in Tiergarten und lässt sich von Innen und Außen gut bestaunen und fotografieren.

 

Ich wohne in Kreuzberg, deshalb dürfen 1-2 Tipps aus dem Heimatkiez natürlich nicht fehlen. Hier gibt es einiges zu sehen und zu fotografieren, aber für eure fünf Berliner Orte – Tour empehle ich euch folgende zwei Spots: In der Nähe vom U-Bhf. Kochstraße befinden sich Neubauten, ich nenne sie gern Eulenhäuser (2), bei denen ich stets unsicher bin, ob sie einfach fehlkonstruiert oder architektonisch wertvoll sind. Ihr findet sie Besselstraße Ecke Charlottenstraße.

 

 

Nicht weit von den Eulenhäusern entfernt, liegt der Marion-Gräfin-Dönhoff-Platz (3); eigentlich eher in Mitte (Randkreuzberg). Namensgeberin ist die ehemalige Chefredakteurin und Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“. Der Platz ist ein Überbleibsel aus längst vergangener Zeit. Diese Tatsache sticht noch mehr ins Auge, weil alle anderen Gebäude in der Umgebung eher Stil 1950/60 sind. Wer also auf die Kombination aus geschichtsträchtig und retro-modern steht, sollte hier mal vorbeischauen.

 

 

Weiter geht’s auf unserer 5 Berliner Orte – Tour nach Mitte zu architektonischen Klassikern. Ihr habt hier die Wahl zwischen einem Hauch Abriss oder einer Prise Rom. Den Anfang macht das Clärchens Ballhaus (4) in der Auguststraße. Es ist in seiner Art eines der letzten erhaltenen Ballhäuser aus der Zeit um 1900 und deshalb schon ein Highlight. Ich finde bereits der Eingang ist äußerst fotogen mit den gespannten Lichterketten (ursprünglich war es das Hinterhaus), aber ihr solltet in jedem Fall auch mal einen Blick ins Gebäude riskieren. 91 Jahre lang war das Ballhaus in Familienhand und auch noch heute finden dort  Veranstaltungen statt und die Ballsäle sind wirklich famos. Also: Hingehen!

 

 

Der letzte Ort auf der Liste lässt sich auch easy von Clärchens Ballhaus erlaufen. Es geht zur Museumsinsel und ja, einige werden jetzt sagen: „Museumsinsel? Schon klar, super besonders…“ Aber hej, auch dort gibt es einige Ecken, die ein etwas anderes Berlin zeigen. Geht in den kleinen Garten vor der Alten Nationalgalerie. Rechts daneben ist ein überdachter Gang und wenn man dort ganz ans Ende geht und einen Blick zurückwirft, blickt man in eine lange Flucht aus klassizistischen Säulen (5). Ich liebe diesen Blick! Und wenn das nich reicht, einfach einen Blick nach links über die Spree werfen und zusätzlich noch einen Blick auf den Fernsehturm erhaschen… Tourist-Mode aus!

 

 


Und jetzt trollt euch und schießt selbst ein paar Fotos und zeigt sie uns auch gerne in den Comments.

Sarah

RELATED POSTS

LEAVE A COMMENT

Impressum