Pinterest: Die perfekte Größe für eure Pins

Perfekte Pinterest Pin-Größe via kiezcouture.de
Pinterest: Die perfekte Größe für eure Blog-Pins via kiezcouture.de
Pinterest: Die perfekte Größe für eure Blog-Pins via kiezcouture.de

Pinterest ist für Blogger ein wichtiges Helferlein, um (zusätzlichen) Traffic auf den Blog zu leiten. Für viele ist der inspirierende Social Media Kanal sogar die Quelle schlechthin, wenn es um Besucherzahlen geht. Deshalb ist es natürlich wichtig, dass eure gepinnten Blog-Grafiken so ansprechend wie möglich aussehen. Neben tollen Fotos kommt es dabei allerdings auch auf die Größe an.

The bigger, the better!

Je größer eure Pins sind, desto mehr Platz  nehmen sie im Pinterest-Feed ein. Mehr Platz = mehr Aufmerksamkeit = höhere Wahrscheinlichkeit, dass eure Pins von anderen gemerkt oder angeklickt werden. Logisch. Aber wie kriegt man das denn nun hin? Bei Pinterest ist es so, dass Pins nicht in die Breite, sondern in die Höhe „wachsen“, da der Feed in Spalten aufgebaut ist. Die Breite ist also klar festgelegt und kann nicht umgangen werden, die Höhe aber schon. Für eure Grafiken bedeutet das: Hochformat vor Querformat.

Das wird im direkten Vergleich unserer Pins deutlich:

Pinterest-Perfekte-Pin-Größe

Aber wie groß denn nun?

Okay, okay, ich geb’s zu: Das mit dem „je größer, desto besser“ war leicht geflunkert. Denn: Sind eure Pins zu hoch, dann werden sie im Feed abgeschnitten und man sieht nicht das komplette Bild. Deshalb empfiehlt sich ein Verhältnis von 2:3, also zum Beispiel 600 px breit und 900 px hoch. Einige von euch denken sich jetzt vielleicht: „Och nö, ab jetzt nur noch hochformatige Bilder schießen?“ Keine Sorge. Dafür hat der Design-Gott das Collagen-Format erfunden. Vor allem für Food- und DIY-Blogger birgt diese visuelle Darstellung die Möglichkeit sowohl einzelne Schritte als auch das Ergebnis in einer Grafik zu zeigen. Und die Profis setzen zusätzlich noch den Titel ihres Blog-Posts oder ihre Blog-URL mit drauf. Dann sieht jeder auf den ersten Blick, was ihn beim Klick auf den Pin erwartet. Das Ganze kann man ganz leicht mit Photoshop umsetzen. Wenn man damit umgehen kann. Für alle anderen (das beinhaltet mich) gibt es online ein paar Alternativen mit denen man nicht nur Collagen bauen, sondern auch generell super Fotos zuschneiden und bearbeiten kann: BeFunky, PicMonkey und Fotor. Canva soll auch ganz hilfreich sein, da man dort u.a. Design-Vorlagen abspeichern kann, aber wurde bisher noch nicht von mir getestet (ist aber in Planung).

So bringt ihr die Grafiken elegant unter!

Jetzt habt ihr Blut, Schweiß, Tränen und eventuell sogar viel Zeit in eure Grafiken gesteckt – und dann? Ans Ende des Blog-Posts klatschen, auch wenn das die Ästhetik der ganzen Sache etwas stört? Die Grafiken nur zum manuellen Pinnen eures Inhalts nutzen (d.h. auf Pinterest „Bild hochladen“ auswählen und anschließend euren Link einfügen), was aber bedeutet, dass den Lesern eures Blogs beim direkten Pinnen euer Design-Baby vorenthalten bleibt? Klingt beides nicht wirklich ideal. Aber keine Sorge. Dafür gibt es eine Lösung. Und zwar in Form eines html-Codes, der es euch ermöglicht Bilder „unsichtbar“ auf eurem Blog einzubauen. Wenn dann jemand auf den „Pin it“-Button klickt, erscheint neben den im Blog-Post enthaltenen Bildern auch eure gebaute Grafik. Toll, oder? Euer Code zum Glück ist folgender:

<div style=“display:none;“>GRAFIK</div>

Bei wordpress bedeutet das für mich: Ich wähle beim Bearbeiten eines Beitrags die Ansicht „Text“ statt „Visuell“, wodurch mir alles samt html-Codes angezeigt wird. Dann kopiere ich den ersten Teil des Codes in meinen Blog-Post, lade meine Grafik hoch (dadurch wird in der „Text“-Ansicht ein <img>-Code erzeugt) und tippe dann </div> ein. Fertig! Nun habt ihr nicht nur eine Pinterest-optimierte Grafik für euren Blog-Beitrag, sondern habt sie auch ganz elegant versteckt untergebracht.

Nutzt ihr bereits „oversized Pins“ bzw. Pinterest generell für euren Blog?

Wenn wir schon beim Thema Social Media und Bilder sind: Hier erfahrt ihr, wie ihr ganz einfach Bilder für Instagram vorplanen könnt.

Eva

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5 Comments

  1. Antworten

    Kathleen

    25/03/2017

    Hey, =)

    ich bin euch sehr dankbar für diesen Artikel. Ich bin noch Neuling in Sachen Pinterest und DiY-Blogging. Außerdem hatte ich noch kein zufriedenstellendes Programm gefunden für das Erstellen einer Collage, da ich mit Photoshop nicht so vertraut bin. Vielen Dank also für die Tipps und auch das mit dem html-code werde ich mal ausprobieren.

    Liebe Grüße
    von Kathleen

    • Antworten

      Eva

      25/03/2017

      Hi Kathleen,
      toll, dass dir der Artikel weitergeholfen hat. 🙂
      Das Erstellen von Collagen mit BeFunky, Fotor oder PicMonkey braucht zwar auch eine gewisse Eingewöhnungszeit, aber lässt sich definitiv schneller und einfacher als Photoshop meistern. Ich halte dich auf dem Laufenden, wie ich mich mit Canva schlage. Es klang eigentlich ganz cool, dass man Designvorlagen abspeichern kann und dann z.B. für oversized Pins mit Blog-Titel etc. nur Bilder austauschen muss. Mal schaun, ob das in der Praxis auch so einfach geht, wie es sich anhört.^^
      Liebe Grüße,
      Eva

  2. Antworten

    Lu

    30/03/2017

    Tausend Dank für den Tipp, ich wusste gar nicht, dass man diese versteckte Grafik einbauen kann!
    Hab es grad bei mir probiert, aber leider klappt es nicht. 🙁
    Magst Du mir mal Deinen Code von der entsprechenden Stelle zeigen? Dann kann ich vergleichen und den Fehler suchen.
    Danke!! 🙂
    Liebste Grüße
    Lu

    • Antworten

      Eva

      30/03/2017

      Hallo liebe Lu,
      bitte für den Tipp. 🙂
      In diesem Blogpost sieht der Code ungefähr so aus (ich mache jetzt mal ( und ) statt die /< sonst zeigt mir das WordPress nicht an): (div style="display: none;")(img class="alignnone size-large wp-image-381" src="http://kiezcouture.de/wp-content/uploads/bildname.png" alt="Pinterest: Die perfekte Größe für eure Blog-Pins via kiezcouture.de" width="683" height="1024" /)(/div) Wir haben also zuerst den (div)-Teil, dann wurde das Bild im html-Modus eingefügt, wodurch ein (img)-Code generiert wurde und das Ganze wird mit einem (/div) beendet. Ich hoffe, dass dir das weiterhelfen konnte. Wenn nicht, sag Bescheid. Dann versucht es Erklärbär-Eva nochmal anders. 😀 Liebe Grüße, Eva

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